Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Addvert GmbH

Stand: 10. August 2026

1. Einleitung und Annahme der Bedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote der Addvert GmbH, Magirus-Deutz-Straße 12, 89077 Ulm, Deutschland, E-Mail: [email protected], Telefon: +49 731 3888 018, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 37405 (nachfolgend „Anbieterin“).

Die Anbieterin erbringt insbesondere Leistungen in den Bereichen strategische Markenberatung, Social-Media-Marketing, Suchmaschinenmarketing (SEO/SEA), Content-Marketing, Kampagnenkonzeption und -umsetzung, Grafik- und Werbedesign sowie Performance-Analyse und Reporting.

Diese AGB gelten gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB sowie, soweit gesetzlich zulässig und ausdrücklich vereinbart, auch gegenüber Verbrauchern. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt.

Mit der Beauftragung, Nutzung der Website kunnenbrin.pro, Annahme eines Angebots oder Inanspruchnahme einer Leistung erkennt der Kunde diese AGB als verbindlich an.

2. Leistungsumfang

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung, einem Einzelvertrag oder einer schriftlichen Auftragsbestätigung der Anbieterin. Die Anbieterin schuldet grundsätzlich Dienstleistungen, keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Sofern die Anbieterin Dritte, etwa Plattformen, Werbenetzwerke, Hosting-Provider, Toolanbieter oder Freiberufler, zur Leistungserbringung einsetzt, erfolgt dies nach pflichtgemäßem Ermessen. Für deren Verfügbarkeit, Funktionsfähigkeit oder Leistungen übernimmt die Anbieterin nur im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben Verantwortung.

Die Anbieterin ist berechtigt, Teilleistungen zu erbringen, soweit dies dem Kunden zumutbar ist und der Vertragszweck nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

3. Pflichten und Verantwortlichkeiten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich, die zur Leistungserbringung erforderlichen Mitwirkungshandlungen rechtzeitig, vollständig und zutreffend zu erbringen. Hierzu gehören insbesondere:

Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung für Inhalte, Produkte, Dienstleistungen, Werbeaussagen, rechtliche Pflichtangaben sowie etwaige wettbewerbs-, urheber-, marken-, kennzeichen-, jugendschutz- oder datenschutzrechtliche Anforderungen seiner Angebote, sofern die Anbieterin nicht ausdrücklich eine rechtliche Prüfung schuldet.

Werden Fristen oder Termine wegen fehlender, verspäteter oder unvollständiger Mitwirkung des Kunden nicht eingehalten, verlängern sich die Leistungsfristen angemessen. Mehraufwand, der hierdurch entsteht, kann gesondert berechnet werden, sofern dies vorher angezeigt wird oder vereinbart ist.

Der Kunde stellt sicher, dass er zur Überlassung und Nutzung sämtlicher bereitgestellter Daten, Marken, Logos, Bild- und Videomaterialien sowie sonstiger Inhalte berechtigt ist. Er stellt die Anbieterin von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechtswidrigen oder vertragswidrigen Nutzung dieser Inhalte resultieren, sofern der Kunde dies zu vertreten hat.

4. Zahlungsbedingungen

Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Preisvereinbarung oder der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preisliste, sofern eine solche vereinbart wurde. Alle Preise verstehen sich, soweit nicht anders angegeben, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, sind Rechnungen innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Maßgeblich ist der Zahlungseingang auf dem in der Rechnung angegebenen Konto der Anbieterin.

Die Anbieterin ist berechtigt, angemessene Vorschüsse, Abschlagszahlungen oder Retainer-Vereinbarungen zu verlangen, insbesondere bei wiederkehrenden Leistungen, größeren Projekten oder externen Kostenpositionen. Auslagen, Schaltkosten, Mediabudgets, Lizenzgebühren, Druckkosten, Toolkosten und Drittleistungen sind nur dann in der Vergütung enthalten, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen. Die Anbieterin ist berechtigt, weitere Leistungen bis zum Ausgleich offener Forderungen zurückzuhalten. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

Eine Aufrechnung durch den Kunden ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig. Ein Zurückbehaltungsrecht besteht nur, soweit der Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht und unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.

5. Kündigung, Stornierung und Rückerstattung

Sofern ein Vertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde, kann er von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende in Textform gekündigt werden, sofern nicht im Einzelfall eine abweichende Frist vereinbart wurde.

Bei Projekten mit fest vereinbartem Leistungsumfang sind bereits erbrachte Leistungen, begonnene Arbeitsschritte und angefallene Fremdkosten in jedem Fall zu vergüten. Stornierungen oder Terminverschiebungen durch den Kunden müssen in Textform erfolgen.

Bereits gezahlte Vergütungen werden grundsätzlich nicht erstattet, soweit die Anbieterin die Leistung vertragsgemäß erbracht oder mit der Leistungserbringung begonnen hat und die Nichtdurchführung vom Kunden zu vertreten ist. Gesetzliche Rücktritts-, Widerrufs- oder Minderungsrechte bleiben unberührt.

Sofern dem Kunden ein gesetzliches Widerrufsrecht als Verbraucher zusteht, gilt die hierfür bereitgestellte Widerrufsbelehrung. Bei digitalen oder individuell erstellten Dienstleistungen kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen oder ausgeschlossen sein.

Die Anbieterin ist berechtigt, aus wichtigem Grund außerordentlich zu kündigen, insbesondere bei erheblichen Vertragsverstößen, ausbleibender Mitwirkung, nachhaltigem Zahlungsverzug oder rechtswidriger Nutzung der Leistungen durch den Kunden.

6. Haftungsbeschränkung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere dem Produkthaftungsgesetz.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung der Anbieterin der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

Im Übrigen ist die Haftung der Anbieterin für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen. Dies gilt auch für Pflichtverletzungen von gesetzlichen Vertretern, Mitarbeitern und Erfüllungsgehilfen.

Die Anbieterin haftet nicht für:

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.

7. Urheberrechte und Nutzungsrechte

Alle von der Anbieterin erstellten Konzepte, Entwürfe, Layouts, Texte, Grafiken, Präsentationen, Strategien, Reports, Analysen, Codebestandteile, Kampagnenstrukturen und sonstigen Arbeitsergebnisse bleiben bis zur vollständigen Zahlung sämtlicher Vergütungsansprüche Eigentum der Anbieterin bzw. ihrer jeweiligen Rechteinhaber.

Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde, sofern nicht anders vereinbart, ein einfaches, nicht übertragbares, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den jeweils vertraglich vereinbarten Arbeitsergebnissen für den vertraglich vorausgesetzten Zweck. Eine Weitergabe an Dritte, Bearbeitung außerhalb des Vertragszwecks oder Mehrfachnutzung bedarf der vorherigen Zustimmung in Textform.

Rechte an vorbestehenden Materialien, Tools, Templates, Methoden, Software, Skripten, Workflows oder Know-how der Anbieterin verbleiben stets bei der Anbieterin. Soweit solche Bestandteile in Arbeitsergebnisse einfließen, erhält der Kunde nur das zur vertragsgemäßen Nutzung erforderliche Nutzungsrecht.

Der Kunde räumt der Anbieterin an sämtlichen von ihm bereitgestellten Inhalten, Marken, Logos, Fotos, Videos und sonstigen Materialien die für die Vertragserfüllung erforderlichen Nutzungsrechte ein. Der Kunde versichert, über die erforderlichen Rechte zu verfügen.

Eine Nennung als Referenzkunde, die Nutzung von Projektergebnissen zu Portfolio-, Referenz- oder Eigenwerbezwecken durch die Anbieterin erfolgt nur nach Maßgabe einer gesonderten Vereinbarung oder mit Einwilligung des Kunden, soweit gesetzlich erforderlich.

8. Datenschutz und Privatsphäre

Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden und seiner Ansprechpartner ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

Details zur Art, zum Umfang und Zweck der Datenverarbeitung, zu den Betroffenenrechten sowie zu eingesetzten Cookies, Tracking- oder Analysetools ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung der Anbieterin unter kunnenbrin.pro.

Soweit die Anbieterin personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, sofern dies gesetzlich erforderlich ist.

Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, dass er für die Bereitstellung und Verarbeitung personenbezogener Daten über die erforderlichen Rechtsgrundlagen, Einwilligungen und Informationspflichten verfügt, insbesondere bei Kampagnen, Lead-Generierung, E-Mail-Marketing, Tracking oder Remarketing.

9. Höhere Gewalt

Die Anbieterin haftet nicht für Verzögerungen oder Leistungsausfälle, die auf Ereignisse höherer Gewalt oder auf sonstige unvorhersehbare, außergewöhnliche und von der Anbieterin nicht zu vertretende Umstände zurückzuführen sind. Hierzu zählen insbesondere Naturkatastrophen, Pandemien, Krieg, Terrorakte, behördliche Maßnahmen, Streiks, Energieausfälle, Netzstörungen, Ausfälle von Telekommunikationsnetzen oder wesentlichen Drittservices.

Für die Dauer der höheren Gewalt ruhen die Leistungspflichten der betroffenen Partei, soweit und solange die Leistungserbringung unmöglich oder unzumutbar ist. Die Parteien werden sich in einem solchen Fall angemessen über eine Fortsetzung des Vertrags abstimmen.

10. Änderungen dieser AGB

Die Anbieterin behält sich vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen, sofern dies aus rechtlichen, technischen oder betrieblichen Gründen erforderlich ist und der Kunde hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb der von der Anbieterin gesetzten angemessenen Frist, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen, soweit ein solches Zustimmungskonzept rechtlich zulässig ist. Auf die Bedeutung seines Schweigens wird der Kunde gesondert hingewiesen.

Für bereits geschlossene Einzelverträge gelten im Zweifel die AGB in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung, sofern nicht zwingende gesetzliche Vorschriften eine Anpassung erfordern.

11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts gewährte Schutz nicht entzogen wird.

Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis, soweit gesetzlich zulässig, Ulm.

12. Kontaktinformationen

Addvert GmbH
Magirus-Deutz-Straße 12
89077 Ulm
Deutschland

E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 731 3888 018
Website: kunnenbrin.pro

Handelsregister: Amtsgericht Ulm, HRB 37405

13. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder nichtig sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen, undurchführbaren oder nichtigen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Dies gilt entsprechend für etwaige Regelungslücken. Die Parteien werden in diesem Fall eine wirksame Bestimmung vereinbaren, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Hinweis: Diese AGB sind für die Verwendung durch die Addvert GmbH vorgesehen und sollen an den konkreten Vertragskontext, insbesondere B2B-/B2C-Nutzung, Leistungsmodell, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung, angepasst werden.

8/10/2026 Startseite